Rennberichte 2006

01.04.2006 - Extralanger Bericht zum CHC-Saisonstart von Sascha

29.04.2006 - erste GLP und zweiter CHC (von Sascha)

10.06.2006 - zweite GLP

15.06.2006 - CHC/24h (s. 24h-Bericht)

15.07.2006 - Dritte GLP und vierter CHC (von Kathrin)

05.08.2006 - Vierte GLP und fünfter CHC (von Sascha und Kathrin)

02.09.2006 - Fünfte GLP und sechster CHC

07.10.2006 - Sechste GLP und siebter CHC

21/22.10.2006 - Saisonfinale und Meisterschaftsentscheidung

15. - 18.06.2006

01.04.2006 - Erster CHC-Saisonlauf

Ein Saisonstart nach Maß!

Die lange Winterpause war am Ende - wie immer - fast doch noch zu kurz. Da der E36 nach den Problemen Mitte der letzten Saison zum Schluss einwandfrei lief und auch keine Blechschäden zu behandeln waren, konnten wir uns ganz dem E30 widmen. So wurde der S14-Motor, der im Training zum letztjährigen 24h-Rennen mehr durch Ölverlust als durch Zuverlässigkeit glänzte, zerlegt und mit neuen Lagern und Dichtungen versehen. In den letzten Wochen wurde dann jede freie Minute zum Einfahren genutzt, so dass vor den Einstellfahrten zumindest 1500 km absolviert waren. Der E36 wurde lediglich gewaschen, durchgecheckt, vollgetankt und ab ging's zum Ring.
Die feuchten Streckenverhältnisse am Vormittag veranlassten Hans-Rolf und Sascha auf beiden M3s Regenreifen montieren zu lassen, um auf Nummer sicher zu gehen. Sascha war ganz froh mit den Streckenbedingungen, da er den "neuen " Motor im E30 nicht von Anfang an voll ausdrehen wollte, was im Nassen ja nicht so viel Zeitverlust wie im Trockenen einbringt.
Die durch eine Ölspur bedingte Startverzögerung brachte die ganze Planung durcheinander. Die Strecke trocknete zusehends ab, so dass nach dem Start schnell klar wurde, dass die Regenreifen nicht die richtige Wahl gewesen waren. Sascha ließ es dennoch ruhig angehen, akklimatisierte den Motor langsam an höhere Drehzahlen und schonte gleichzeitig die Regenreifen, die mit der gegen Ende der ersten Hälfte völlig trockenen Strecke zu kämpfen hatten. Hans-Rolf hingegen hatte im E36 keine Zeit die Reifen sonderlich zu schonen - er war voll im Markenduell Audi vs. BMW um den Klassen-, Gruppen- und Gesamtsieg involviert. Auf Audi-Seite Johannes Trimborn im S2 sowie Niels Marnet und Andreas G. Pili im neu aufgebauten RS4, auf BMW-Seite Paul Gerd Krell und Andre Krumbach im M3 E30 und eben Hans-Rolf. Nach mehreren Führungswechseln lag Hans-Rolf zur Halbzeit mit 4 Sekunden Rückstand auf Platz zwei hinter Krell/Krumbach.
In der Tankpause wurde dann endlich auf Slicks gewechselt, wobei das Boxenteam spontan Dämpfereinstellung und Stabis auf Trockenabstimmung umbaute, ohne dass Hans-Rolf etwas davon bemerkte. "Ich dachte nur, das Reifenwechseln ging auch schon mal schneller!" so Hans-Rolf nach dem Rennen. So gerüstet setzte er sich dann auch nach der nächsten Sprintrunde an die Spitze, baute seinen Vorsprung auf 108 Sekunden aus und konnte damit seinen 14. Gesamtsieg feiern.
Sascha, der ebenfalls in der Pause Slicks montieren ließ, steigerte die selbst gesetzte Maximaldrehzahl bis auf 7000 U/min und fuhr mit 8.49 min die schnellste Runde bei den VLN-Serienwagen. "Der Motor geht gut, beim nächsten Mal ist noch was drin" so Sascha zufrieden.

2 Klassensiege, 1 Gruppensieg, 1 Gesamtsieg - damit war das ganze Team sehr zufrieden und auch Lina hat das erste Ringwochenende gut überstanden, wenn sie auch nicht wirklich was von der Strecke zu sehen bekam.

zurück


29.04.2006 - Erste GLP und zweiter CHC-Saisonlauf

"So richtig schee ist's nur im Schnee" oder "Die Sonne schien in Strömen"

Das zweite Rennwochenende der Saison hatte es schon in sich. Freitags wurde bei bestem Wetter angereist, die "Wagenburg" aufgebaut und alle möglichen Abnahmen gemacht, da am Samstag die Zeit knapp werden würde.
Früh am Morgen wurde das Material in die Boxengasse gefahren, wobei sich die vierte Evolutionsstufe unseres Reifenwagens sehr bewährte. Nach einem wie immer kurzen Frühstück machten sich Tjark und Sascha mit dem 318iS Class II auf den Weg zum GLP-Vorstart.

Nach 2 1/2 GLPs rechts neben Hans-Rolf und Sascha will "Nachwuchsfahrer" Tjark die Nordschleife in diesem Jahr selbst erfahren. Und gleich beim ersten Lauf war alles dabei: eine fast trockene erste Hälfte, Sonnenschein, Regen und Schneeschauer in der zweiten. Neben zwei Aha-Erlebnissen (Bergwerk und Karussel), dem zughörigen Lerneffekt, Spaß und einem ganz gebliebenen Auto reichte es am Ende mit Platz 29 von 122 für einen Pokalrang. Zeitabweichungen von 0,07 - 0,73 Sekunden lassen für die nächsten Läufe auf einiges hoffen.
Während die GLP in einem Schneeschauer zu Ende ging, wurde in der CHC-Startvoraufstellung heftig die Reifenfrage diskutiert. Saschas Meinung nach der GLP: "Heute kann man nur die falschen Reifen draufmachen."
In der Startaufstellung ließen Alex, Thekla und Tjark dann die Schrauber kreisen. Zuerst wurden auf dem E36 Regenreifen montiert, dann mit Regenreifen ans andere Ende der Startaufstellung zum E30 gerannt, doch Sascha entschied sich für Intermediates. Also zurück in die Boxengasse, Reifentausch und wieder ans Auto. Pünktlich zum Start waren beide Autos fertig und die Fahrer hofften die richtige Wahl getroffen zu haben.
Sascha war mit seinen Reifen sehr zufrieden und konnte sich in seiner Klasse (endlich mal drei Starter) Runde um Runde weiter absetzen. Hans-Rolf hingegen steuerte nach einer Runde bereits die Box an und ließ Slicks montieren. Dem superschnellen Boxenstopp und zum Teil auch der ungeliebten +/- 10 Sekunden-Regelung wwar es zu verdanken, dass Hans-Rolf (der ein bisschen mit seiner Stoppuhr auf Kriegsfuß stand) ohne Strafpunkt in die Sprintrunden gehen konnte. In der sechsten Runde fuhr er dann auch mit 8.15 min die schnellste Runde des Tages und legte damit den Grundstein für seinen fünfzehnten Gesamtsieg.
Auch Saschas Zeiten wurden immer schneller, bis er in der letzten Sprintrunde vor der Tankpause bei einsetzendem Regen in der Arembergkurve einen Ausflug ins Kiesbett machte. "Das Auto blieb zum Glück knapp zwei Meter vor der Leitplanke stecken, vorwärts ging's nicht weiter, also Rückwärtsgang rein und auf dem gleichen Weg verschwinden, wo ich herkam!" berichtet Sascha nach dem Rennen erleichtert. Da die Vorderreifen stark beschädigt waren, durfte das Team in der Pause nach einem schnellen Fahrzeug-Check am E30 zur Abwechslung nochmal die Reifen wechseln.
Ohne zuviel zu riskieren, brachte Sascha seinen M3 als Klassensieger und Gruppenzweiter ins Ziel und Hans-Rolf fuhr mit 5 Minuten und 20 Sekunden Vorsprung einen deutlichen Gesamtsieg ein. Mit diesem zweiten Saisonsieg und dem insgesamt fünfzehnten zieht er in der ewigen Bestenliste mit den erstplatzierten Burghardt/Kolodzey gleich.

zurück



15.07.2006 - Dritte GLP und vierter CHC

Sascha und die verflixte sieben

Nach vierwöchiger Rennpause waren Fahrer und Autos wieder fit für den nächsten Einsatz. So stand auch direkt wieder volles Programm auf dem Plan: morgens GLP und mittags CHC. Neben Tjark und Sascha wollte diesmal auch Harosa-Mechaniker Marcel Mies mit Beifahrer Alexander Stahl an den Start gehen.
Sascha und Tjark sind inzwischen ein eingespieltes Team, bei ihnen lief alles von Anfang an ziemlich gut. In der Tankpause wurde noch das Setup optimiert, was sich im Fahrverhalten positiv bemerkbar machte. Mit 11,3 Strafpunkten landeten sie auf dem siebten Platz und gewannen damit die "Westerwald-Challenge". In der Gesamttabelle liegen sie nun auf Platz 13. Marcel und Alexander starteten zunächst auch gut, in der ersten Bestätigungsrunde lagen sie nur 2 Zehntelsekunden neben ihrer Setzzeit. Vor lauter Freude darüber verloren sie in der Runde darauf die Konzentration und unterschritten die Zeit um ganze 12 Sekunden. Marcel versuchte dies in einer zusätzlich angehängten dreizehnten Runde wett zu machen, was aber leider zum Wertungsausschluss führte. Für die beiden muss dieser Lauf wohl unter "Erfahrung sammeln" abgehakt werden ;).

In der Mittagshitze wurde dann pünktlich um 13.00 Uhr der CHC gestartet. Hier gingen Hans-Rolf und Sascha wieder jeder mit seinem eigenen M3 an den Start. Die erste Rennhälfte absolvierten beide ohne Probleme. In der Halbzeitpause wollte Hans-Rolf einen neuen Satz Slicks montieren lassen. Die Boxencrew hatte aber wohl zuviel beim 24h-Rennen von den anderen Teams abgeschaut und wechselten nur drei Räder, beim vierten schraubten sie das alte wieder an! Dennoch konnte der Teamchef seine Rundenzeiten auf 8.08 min steigern, was zum Klassensieg und Platz drei gesamt reichte. Allerdings hätte das Rennen wohl nicht viel länger dauern dürfen, denn auf dem Weg ins Parc fermé ließ der E36 M3 eine Schraube liegen, die - wie sich nachher herausstellte - von der Antriebswelle stammte!
Auch bei Sascha lief es in der zweiten Hälfte zunächst noch besser: In seiner vorletzten Sprintrunde heftete er sich an die Fersen von Hans-Rolfs Klassenkonkurrenten Johannes Trimborn und konnte so mit 8.36 min eine persönliche neue Bestzeit (und neuen Klassenrekord) erzielen. In der Runde darauf gab jedoch die Kupplung ihren Dienst auf, so dass er nur noch den vierten Gang zur Verfügung hatte. Er rettete sich aber noch ins Ziel (und die letzte Sprintzeit war mit 9.01 min gar nicht mal so schlecht) und konnte Klasse und Gruppe gewinnen. Im Gesamtklassement erreichte er den siebten Platz, in der Tabelle liegt er noch auf Platz 8, aber da wird die sieben ja wohl auch noch drin sein...
Für Hans-Rolf reichten die Punkte aus der mit 8 Fahrern gut besetzten Klasse 19 für die "Halbzeit-Meisterschaft", mal schauen was der Rest der Saison noch bringt!

zurück


05.08.2006

Nachdem jetzt die Hälfte der rennfreien Zeit vorbei ist, gibt es jetzt doch endlich noch einen Rennbericht. Das Wochenende ließ sich zunächst gar nicht gut an. Pünktlich zurAnkunft am Freitagabend begann es wie aus Eimern zu gießen. Bis wir unseren Trailerpark aufgebaut hatten, waren die meisten Teammitglieder (mehrmals) klatschnass geworden. Auch in der Nacht regnete es noch weiter, aber zu Tjarks Erleichterung war es pünktlich zur GLP trocken.

Bei den nun guten Bedingungen machte es ihm und Sascha viel Spaß zu fahren. Leider leisteten sich die beiden einen Ausrutscher von fast 1 Sekunde in einer Runde, so dass sie nur auf Platz 21 kamen. Damit liegen sie nun auf dem 14. Rang in der Jahreswertung und sind erster in der ADAC-Gaumeisterschaft.
Auch zum CHC hielten die optimalen Bedingungen an. Nach dem Regen der Nacht war die Strecke richtig schön sauber gewaschen und das kühle, trockene Wetter tat Fahrern und Autos gut. Trotzdem startete für Sascha das Rennen nicht so gut. In der zweiten Runde (Sollzeit) wollte er unter Ausnutzen der 10 Karensekunden einige langsamere Fahrzeuge überholen um in den Sprintrunden freie Bahn zu haben - leider hatte er sich wohl irgendwie verrechnet, so dass er nach geglücktem Überholmanöver noch 2 Sekunden zu früh über die Linie fuhr, also 20 Strafpunkte kassierte! Mit ordentlich Wut im Gasfuß legte Sascha im ersten Sprintturn tolle Zeiten hin (8.47 - 8.34 min). Auch in der zweiten Hälfte konnte er diese Zeiten halten und verbesserte seine Bestzeit in der vorletzten Sprintrunde sogar um 4 Sekunden auf 8.32 min!
Die guten Verhältnisse konnten auch von Hans-Rolf voll ausgenutzt werden. Lag er nach Sprintrunde 1 noch eine Sekunde hinter Marnet/Pili im Audi RS4 übernahm er bereits in der folgenden Runde die Führung und knackte mit 7.59 min zum ersten Mal die Acht-Minuten-Marke. Mit superschnellen Zeiten von 7.59 min bis 8.06 min sicherte sich Hans-Rolf Klassen- und Gruppensieg und zum dritten Mal in der Saison den Gesamtsieg.
Auch Sascha siegte erneut deutlich in Klasse und Gruppe. In der Meisterschaftswertung liegt Hans-Rolf weiter auf Platz 1 (ohne Abzug des Streichergebnisses). Hinter dem 2005er Meisterduo Schulten/Henrich und Vater-Tochter-Team Flint folgt Sascha aussichtsreich auf Rang 6. Die CHC-Wertung der ADAC-Gaumeisterschaft führt Hans-Rolf vor Sascha mit deutlichem Vorsprung an.

Ein sehr erfolgreiches Wochenende mal wieder für unser Team - wir freuen uns schon aufs nächste Rennen am 2. September!

zurück


02.09.2006

Nun steht zwar schon der letzte Saisonlauf vor der Tür, doch gibt es jetzt noch einen kurzen Bericht zum Septemberlauf.

Das Rennwochenende wurde von Tjark und Sascha gut begonnen: Bei nicht ganz so tollem Septemberwetter erreichten sie in der GLP einen guten dreizehnten Platz. Auch beim CHC am Nachmittag lief alles glatt. Hans-Rolf konnte mit konstanten Rundenzeiten seine Klasse und auch die 24h-Spezial-Gruppe gewinnen. Damit führt er weiterhin die Tabelle an, wenn auch punktgleich mit Jürgen Schulten und Ludger Henrich.
Für Sascha lief alles auch glatt, er wechselte nur in der Tankpause sicherheitshalber auf einen neueren Satz Slicks und konnte damit in der letzten Sprintrunde noch mal die 8.40 min-Grenze unterbieten. Auch der Regenschauer in der Auslaufrunde konnte ihm nichts mehr anhaben und so beendete er das Rennen mal wieder als Klassen- und Gruppensieger.

zurück


07.10.2006:

Beim vorletzten Rennwochenende hat mal wieder das Wetterchaos zugeschlagen. Zur GLP am Morgen war die Strecke noch gut nass, zudem gab's immer mal wieder Nachschub von oben. Da musste Tjark sein ganzes fahrerisches Können aufbieten und so ging es dann schon mal im 90 Grad Drift durch die Bergwerkskurve. Zum Glück blieb aber alles heil und am Ende landeten Sascha und Tjark auf Platz 20.

Der anschließende CHC begann mit Reifenpoker. Nachdem Hans-Rolf im Vorstart noch mal von Slicks auf Regenreifen gewechselt hatte, gingen beide auf Regenreifen an den Start. Zunächst trocknete die Strecke ab, in Runde 4 fing es dann aber stellenweise an zu regnen - gut für die Reifen! Zur Tankpause hin wurde es dann wieder trockener und Hans-Rolf entschloss sich volles Risiko zu gehen und trotz stellenweise noch nasser Strecke auf Slicks zu wechseln. Nach und nach trocknete die Sonne immer mehr Streckenabschnitte ab und Hans-Rolf's Reifenwahl erwies sich als die Richtige. So konnte er einen ungefährdeten Klassen- und Gruppensieg bei den 24h-Spezialfahrzeugen einfahren und wurde im Gesamtklassement Zweiter hinter Eric Karlsson.
Sascha hatte sich zur Halbzeit bereits von seinen Klassenkonkurrenten abgesetzt und ging bei der Reifenwahl mit Intermediates auf Nummer sicher. Mit 8.39 min konnte er in der letzten Sprintrunde sogar noch bei trockener Fahrbahn die schnellste Runde bei den VLN-Serienwagen hinlegen. So gewann auch er erneut Klasse und Gruppe.
Damit liegt er nun in der Meisterschaftstabelle sicher auf Rang 6, hinter Julia und Klaus Flint (P4). Hans-Rolf konnte mit einem Vorsprung von 0,04 Punkten wieder die Tabellenführung vor Schulten und Henrich übernehmen. Beim Saisonfinale am 22.10. muss er aber auf einen Patzer der Vorjahresmeister hoffen, um noch eine Chance auf den Titel zu haben.

zurück


21./22.10.2006:

Das Saisonfinale auf dem GP-Kurs stand ganz unter der Frage: "Wer wird Meister - Hans-Rolf Salzer oder die 2005er Meister Ludger Henrich und Jürgen Schulten?"
Am Samstag Abend wurde gemeinsam in der Box die CHC-Saisonabschlussparty gefeiert, wobei das Pink-Power-Team zu zweit versuchte, Hans-Rolf fahrunfähig zu trinken. Umsonst, denn da Hans-Rolf mit 6 Startern die am schwächsten besetzte Klasse in 2006 hatte, konnte er sein Punktekonto von vorneherein nicht ausbauen und musste darauf hoffen, dass Pink-Power in ihrer Klasse maximale zweite je Lauf wurden.

Sascha hatte noch die theoretische Möglichkeit, an Klaus und Julia Flint vorbei zu ziehen, dafür musste ein Gruppensieg in beiden Läufen her. In Lauf 1 hatte allerdings gegen den V5 M3 E36 keine Chance und musste ihn 30 Sekunden ziehen lassen. Im zweiten Lauf konnte er den Spieß dann umdrehen und gewann in der Endabrechnung die VLN-Serienwagen-Gruppe mit 2 Sekunden Vorsprung. In der Jahreswertung landete er damit auf Position 6 hinter Flints und den beiden Meisterschaftskandidaten.
Hans-Rolf fuhr in seiner Klasse den achten Sieg im achten Rennen in dieser Saison ein und gewann erneut auch die 24h-Spezial-Gruppe. Zum Gesamtsieg reichte es diesmal nicht, da gegen Gerald Schalk, der sich mit "Little Nelly" und Jürgen Alzen verstärkt hatte, kein Kraut gewachsen war.
So blieb im Gesamtklassement Rang 2 -
aber da war ja noch die Meisterschaftsentscheidung!
Ludger Henrich und Jürgen Schulten, die auf der GP-Strecke nicht so überlegen ihre Erfahrung ausspielen konnten wie auf der Nordschleife, mussten sich in beiden Läufen Thomas Asmuth geschlagen geben, dessen M3 E30 zum ersten Mal in der Saison sein Potential zeigte.
Damit war es dann amtlich:

Hans-Rolf wird mit 0,06 Punkten Vorsprung
CHC-Meister 2006!

Und damit ist er auch der letzte CHC-Meister überhaupt, da die Serie 2007 unter neuem Namen läuft.

zurück