Rennberichte 2004

08.05.2004

16.05.2004

10.06.2004

03.07.2004

28.08.2004

18.09.2004

16.10.2004

30.10.2004

10.06. - 13.06.2004

08.05.2004:

Der Saisonauftakt des Castrol-Haugg-Cups fand im strömenden Regen statt. Das Harosa-Team setzte wie geplant beide Fahrzeuge ein. Sascha ging mit dem E30 M3 sein erstes Regenrennen zunächst vorsichtig an. Bei einer ersten Sprintrundenzeit von 11.16 min sorgte sich die durchnässte Boxencrew bereits, ob die Sollzeiten eingehalten werden könnten. Sascha ließ sich aber nicht irritieren, bestätigte alle Sollzeiten und verbessert seine Sprintrunden kontinuierlich bis auf 10.29 min. Das reichte am Ende, um sich gegen seine zwei Klassenkonkurrenten durchzusetzten und in der Gruppe auf Platz zwei zu kommen (hinter den erfahrenen CHC-Piloten Jürgen Schulten und Ludger Henrich).

Hans-Rolf ging dagegen das Rennen direkt recht zügig an. Konstant blieb er in der ersten Hälfte unter der "Regen-Schallmauer" von 10 Minuten. Kurz vor der Tankpause erreichte das Boxenteam ein eher unverständlicher Funkspruch, der einen Reifenwechsel andeutete. Da es immer noch regnete, bereiteten wir für Hans-Rolf den zweiten Satz Regenreifen vor. Trotz der anfänglichen Verwirrung durch den Funkspruch (die Streckenposten benutzten die gleiche Frequenz), ging der Boxenstopp schnell und routiniert über die Bühne. Mit den neuen Reifen legte Hans-Rolf sofort in der nächsten Sprintrunde seine Laufbestzeit von 9.19 min hin. Mit über 200 Punkten Vorsprung gegenüber den vier Klassenkonkurrenten beendete er das Rennen als Klassen- und Gruppensieger und Gesamtzweiter.

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16.05.2004:

Nach dem "ins Wasser gefallenen" Saisonstart konnten wir uns in Spa über Sonnenschein und blauen Himmel freuen. Bereits zum zweiten Mal gab der Castrol-Haugg-Cup ein Gastspiel auf der "Ardennen-Achterbahn". Besonders Sascha fieberte dem Lauf entgegen, da er diesmal auch mit dem eigenen M3 teilnehmen wollte. Kathrin und Marianne wurden als Boxenteam von drei weiteren Helfern verstärkt und hatten sich diesmal mit Boxentafeln ausgerüstet, um die Fahrer beim Rundenzählen auf dem nur 7 km langen Kurs zu unterstützen.
Nach einer kurzen Trainingssession wurde am Sonntagvormittag der erste Turn gestartet. Ohne Probleme absolvierten Sascha und Hans-Rolf ihre Sprint- und Sollrunden, wobei Sascha nach verhaltenem Anfang seine Rundenzeiten wie gewohnt kontinuierlich steigerte, während Hans-Rolf bereits in der zweiten Runde seine Bestzeit von 2.49 min fuhr. Die erste Hälfte des Rennens beendete Hans-Rolf als Klassen- und Gruppenerster, Sascha (ohne Klassenkonkurrenz) als Gruppenvierter.
Nach einer kurzen Mittagspause ging es dann nachmittags weiter: Die gleiche Aufgabenstellung wie am Vormittag musste noch einmal bewältigt werden. Auch diesmal drehten die beiden ohne Probleme ihre Runden, allerdings konnte Hans-Rolf seine 2.49 min nicht noch einmal unterbieten. Sascha steigerte sich dagegen auf 3.10 min und konnte sich am Ende auf den zweiten Platz in seiner Wertungsgruppe vorschieben. Hans-Rolf dominierte weiter seine Klasse und Gruppe, konnte im Gesamtklassement aber nur den dritten Platz belegen. Dies reichte jedoch, um die Tabellenführung zu übernehmen. Sascha liegt aufgrund mangelnder Starterzahlen bei den VLN-Serienwagen nur auf Platz 22 der Tabelle.

Nach einem tollen Wochenende freuen wir uns nun auf den nächsten Lauf, der im Rahmen des 24h-Rennens (diesmal auf der Gesamtstrecke) stattfindet.

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10.06.2004:

Pünktlich zum Saisonhighlight wurde ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt: Über 160 Teams hatten für den CHC-Lauf im Rahmen des 24h-Rennens genannt, darunter auch einige hochkarätige Fahrer, die den Lauf als letztes Training fürs 24h-Rennen nutzen wollten. Mit dabei waren natürlich auch wieder Hans-Rolf und Sascha, diesmal aber gemeinsam auf dem M3 E36, um Saschas E30 für das 24h-Rennen zu schonen.
Bei trockenem Wetter gingen die beiden an den Start der 12 Runden. Dieses Jahr war es erstmals möglich, die gesamte Strecke (d.h. Nordschleife und Kurzanbindung) zu befahren.

Von der ersten Runde an übernahm Hans-Rolf die Führung in seiner Klasse, lediglich Johannes Trimborn war ihm auf den Fersen. Trotz der Hilfe des Beifahrers traf Hans-Rolf die erste Sollzeit nicht ganz, wodurch er sich 20 Strafpunkte einhandelte. Danach kam es aber zu keinen Fehlern mehr und auch die Sprintzeiten wurden noch besser. In zwei Runden lag die Zeit sogar unter 10 Minuten.
So konnten die beiden am Ende Klasse und auch Gruppe gewinnen. Die Tabellenführung musste Hans-Rolf aber leider an das Team Krumbach/Dohmen abgeben, die aufgrund höherer Starterzahlen mehr Punkte erzielten.
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03.07.2004:

Zum letzten Lauf vor der Sommerpause konnten die Veranstalter noch einmal dreistellige Starterzahlen verzeichnen. Diesmal ging auch Sascha wieder alleine auf seinem eigenen M3 an den Start. Wegen fehlender Konkurrenz in der VLN-Serienwagen-Klasse hatte er - wie auch Hans-Rolf - in der F 2005 (über 2.000 ccm Hubraum) gemeldet, wo insgesamt 6 Fahrer antraten.
Bei zunächst trockener Strecke startete pünktlich am Samstag Mittag das Rennen. Doch genauso wechselhaft wie beim 24h-Rennen war das Wetter auch diesmal, bereits in der zweiten Sprintrunde begann es an mehreren Streckenabschnitten zu regnen. Der Schauer dauerte zwar nur kurz an, dennoch verschlechterten sich die Rundenzeiten erheblich und Sascha musste sogar einen Platzverlust hinnehmen. Hans-Rolf dagegen war von Anfang an Führender in seiner Klasse und hatte auch keine Sollzeitfehler zu verzeichnen. Auch Sascha konnte im Trockenen wieder Zeit gutmachen.
In der Tankpause stellten wir mit Schrecken Ölaustritt im Motorbereich von Hans-Rolfs Fahrzeug fest. Nachdem der Ölstand aber noch in Ordnung war, beschloss Hans-Rolf trotzdem weiter zu fahren. Sascha sorgte kurze Zeit später bei der Boxencrew ebenfalls für Aufregung, weil er Klappergeräusche am Auspuff vernommen zu haben meinte. Da dieser aber noch in allen Halterungen saß und wieder Regenwolken aufzogen, entschied Sascha sich, ohne jede weitere Verzögerung das Rennen fortzusetzen. Sogar aufs Tanken verzichtete er, um noch möglichst viele Sprintrunden auf trockener Strecke fahren zu können.
Mit immer leichter werdendem Auto wurde Sascha dementsprechend immer schneller. Da auch der erwartete Regen ausblieb, konnte er am Ende sogar bis auf eine Sekunde an seine persönliche Bestzeit von 8.45 min herankommen.
Schneller als im ersten Turn war auch Hans-Rolf, seine beste Zeit lag bei 8.07 min. An diese Zeit konnte Klassenkonkurrent Johannes Trimborn diesmal nicht herankommen und so wurde Hans-Rolf am Ende einmal mehr Klassen- und Gruppensieger. Sascha konnte den in der ersten Rennhälfte verlorenen Platz wieder gutmachen und wurde Dritter. Im Gesamtklassement liegt er nun auf Platz 11, während Hans-Rolf die Tabellenführung übernahm und sich inoffiziell nun Halbzeitmeister nennen darf.

Für die Sommerpause ist nun genug zu tun:
Beim Aufladen auf den Anhänger stellten wir fest, dass bei Saschas M3 doch eine Auspuffaufhängung gebrochen war. Außerdem steht eine gründliche Revision des Autos an. An Hans-Rolfs E36 M3 war der Ölaustritt zwar lediglich durch eine defekte Dichtung am Einfüllstutzen bedingt, dafür bemerkten wir erst nach dem Rennen, dass auch Kühlwasser ausgetreten war und der Ausgleichsbehälter komplett leer war. Jetzt muss wohl ein neuer Kühler her.
Nicht zu vergessen ist natürlich auch die Planung der anstehenden CHC-Sommerfete auf der Alpenröder Hütte, auf der wir hoffentlich viele Fahrerkollegen und auch Fans begrüßen können!

Fotos: ks design
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28.08.2004:

Nach der tollen und sonnigen CHC-Fete und einer erholsamen Sommerpause mussten wir diesmal mit einem verregneten sechsten Wertungslauf vorlieb nehmen.
Hans-Rolf trat wie immer mit seinem E36 M3 in der Klasse F 5 an, Sascha ging mit dem E30 wieder bei den VLN-Serienwagen an den Start.

Zunächst schien es in der ersten Rennhälfte zwar zusehends trockener zu werden, dennoch waren nur mäßige Rundenzeiten möglich; Hans-Rolf schaffte die Nordschleife nur in der letzten Sprintrunde unter neun Minuten. Die Bedingungen waren aber für alle gleich, so dass es dennoch für die Führung in der Klasse reichte. Zur Tankpause hatte sich die Boxencrew schon auf einen Reifenwechsel vorbereitet, doch pünktlich begann es wieder zu regnen und die Regenreifen blieben montiert. Dies erwies sich im weiteren Verlauf als absolut richtige Entscheidung, denn der Regen wurde zum Leidwesen der Fahrer und der durchnässten Boxencrew immer heftiger. Nun waren - auf nasser Strecke und mit Getriebeproblemen - sogar nur noch Zeiten um die zehn Minuten fahrbar, aber trotz Allradantrieb konnte Klassenkonkurrent Johannes Trimborn (der mit seinen Regenreifen zu kämpfen hatte) dem nichts entgegensetzen, so dass Hans-Rolf seine Führung ausbauen konnte. Am Ende reichte es wegen der Sollzeitfehler von Gerrit Gaastra, der mit seinem Mitsubishi Evo VII die schnelleren Sprintzeiten schaffte, sogar zum Gesamtsieg und dem Erhalt der Tabellenführung.
Auch Sascha hatte mit den widrigen Wetterbedingungen zu kämpfen. Bereits in der ersten Hälfte lag er hiner dem starken Mercedes 190 Evo des Teams "Stern von Willich" zurück, den Fahrer Thomas Schmid auch in der VLN einsetzt. Nach der Tankpause konnte er dann nur noch gegen das zunehmende Aquaplaning ankämpfen; mit immer schlechteren Rundenzeiten schaffte er nicht einmal mehr die letzte Sollzeit von elf Minuten (wie aber auch alle seine Klassenkonkurrenten), konnte aber seinen M3 vor einem Abflug im Bereich "Flugplatz" retten.
Nach 15 anstrengenden Runden beendete er immerhin als zweiter seiner Klasse das Rennen und konnte sich in der Gesamtwertung auf Platz 7 vorschieben.
So war das Wochenende für das Harosa-Team zwar verregnet, aber doch noch ziemlich erfolgreich; vor allem blieben beide Autos von Kaltverformungen verschont. Allerdings gab Hans-Rolfs Getriebe in den "Auslaufrunden" am Sonntag Morgen im Touristenverkehr endgültig den Geist auf, so dass wir in den kommenden drei Wochen wieder mal genug zu tun haben...
Fotos: ks design
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18.09.2004:

Nach dem abschreckenden Wetter beim letzten Lauf ließ sich der Nürburgring beim vorletzten Wertungslauf von einer besseren Seite sehen: Bei zwar kaltem, aber sonnigem Wetter gingen Hans-Rolf und Sascha beide in der Klasse 5 (F 2005) an den Start.
Wegen eines Unfalls in der Einführungsrunde waren die ersten Rundenzeiten durch die entstandene Ölspur bei beiden etwas langsamer als erwartet. Sonst gab es aber keine Probleme für das Harosa-Team: Hans-Rolf kam mit dem neu eingebauten Getriebe sehr gut zurecht und legte im zweiten Turn mit Rundenzeiten konstant unter 8.10 Minuten richtig zu. Besonderes Aha-Erlebnis für ihn war, dass er seinen "Lieblingskonkurrenten" Johannes Trimborn trotz Leistungsdefizit im Streckenabschnitt zwischen Bergwerk und Klostertal überholen konnte. Davon beflügelt fuhr er in der letzten Sprintrunde einen neuen persönlichen Rekord von 8.05 Minuten.

Fotos: ks design
Auch Sascha kam im zweiten Turn so richtig in Fahrt: Nachdem die ersten drei Sprintrunden noch über 9.00 Minuten lagen, fuhr er danach Rundenzeiten um die 8.50. Einen Extra-Motivationsschub gaben ihm die Windschattenduelle auf der Döttinger Höhe mit Klassenkollegen Niels Marnet (Audi A4). Die beiden stachelten sich gegenseitig so weit an, dass beide in der letzten Runde ihre schnellste Zeit fuhren (8.40 bzw. 8.41 min). Für Sascha waren die 8.40 Minuten außerdem persönliche Bestzeit. Insgesamt lag er am Ende knapp vor den beiden Audi-Piloten auf Platz 4 der Klasse.

Für Hans-Rolf reichten seine Super-Zeiten leider nur zum zweiten Platz. Frank Bierther auf seinem Porsche GT3 RS war mit Rundenzeiten unter 8 Minuten einfach unschlagbar.
Nach dem Rennen kam allerdings teamintern der Verdacht auf, dass der Porsche aufgrund seines zu geringen Gewichts nicht F2005-reglementskonform sei. Daraufhin wollte Hans-Rolf offiziell Protest einlegen, da es bei ihm ja um wichtige Meisterschaftspunkte ging. Der Porsche-Pilot selbst hatte zugegeben, aus Unwissenheit wahrscheinlich zu leicht gestartet zu sein und wollte sogar die Nennung zurück ziehen. Man begab sich also ins Rennbüro, um den Rennleiter zu informieren (ca. 5 Minuten vor Ablauf der Protestfrist). Dieser war allerdings zunächst nicht aufzufinden. Als er endlich erschien, erklärte er, jetzt sei die Protestfrist um eine Minute überschritten und damit kein Protest oder Zurückziehen der Nennung mehr möglich.
Durch diese - für uns unverständlich kleinliche - Entscheidung ist Hans-Rolf nun in der Meisterschaftswertung um zwei Plätze abgerutscht und hat wahrscheinlich so keine Chance mehr auf den Titel.
Zwar schmälert der Frust darüber etwas die Motivation fürs Saisonende, aber dennoch wollen sich beide Fahrer nicht die "Freude am Fahren" verderben lassen und werden auch in den letzten beiden Läufen ihr Bestes geben!

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16.10.2004:
Beim vorletzten Lauf der Saison 2004 zeigte sich das Eifelwetter mal wieder von seiner wechselhaften Seite. Die Reifenwahl war reine Glückssache und so wurde in der Startaufstellung noch heftig gewechselt. Auch unser Team tauschte schnell auf beiden M3`s die Sliks gegen Regenreifen, nur die Fahrwerkseinstellung des E36 wurde in der Kürze der Zeit nicht mehr auf Regen umgestellt. So kam es, dass Hans-Rolf ab und an ins Rutschen kam und Johannes Trimborn im Allrad-Audi S2 zunächst davon zog. Saschas Ziel war es seinen E30 M3 sicher auf der Strecke zu halten und Platz drei abzusichern. Ab der vierten Runde wurde dieses Vorhaben aber immer schwieriger, da sich zu der regennassen Strecke nun auch noch eine Ölspur über die gesamte Ideallinie zog. Hans-Rolf stellte sich gut auf Setup und Strecke ein und fuhr sich bis zur Tankpause an die Spitze der Klasse. Dann jedoch kam das Aus für unseren Meisterschaftskandidaten. Was das Team schon vermutet hatte wurde zu Gewissheit: Eine Leitung zum Ölkühler hatte sich so verbogen, dass sie an die Keilriemenscheibe anstieß und mit der Zeit von dieser durchgescheuert wurde. Damit erklärte sich auch die Herkunft der Ölspur, die der Veranstalter mit gut 360kg Bindemittel bekämpfen musste. Nach dem Aus von Hans-Rolf und der Gewissheit, dass in den nächsten zwei Wochen schon genug zu tun sei, fuhr Sascha den zweiten Platz in der Klasse sicher nach Hause und konnte sich damit in der Jahreswertung ein Stück nach vorne arbeiten. Für Hans-Rolf bedeutete der Ausfall aber das Ende aller Meisterschaftsträume.

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30.10.2004:

Nach zwei arbeitsreichen Wochen standen beide M3´s zum Saisonfinale wieder am Ring und auch dieses mal fiel die Entscheidung schwer welche Reifen montiert werden sollten. Um etwas mehr Zeit in der Startaufstellung zu haben bekam der E30 Sliks und der E36 Regenreifen, so musste auf jeden Fall nur an einem Auto gearbeitet werden. Da scheinbar keine Regenwolken im Anzug waren, wurde der E36 dann auch auf Sliks umgerüstet, was sich als richtige Entscheidung herausstellte. Die beiden ersten Runden waren noch etwas rutschig, doch trocknete die Ideallinie rasch ab und die Zeiten wurden besser. Johannes Trimborn hatte früh mit Kupplungsproblemen zu kämpfen und fiel zurück und auch Hans-Rolf blieb von neuen Problemen nicht verschont. Die Halterung des Gaspedals brach und verkeilte sich ab und an so unglücklich, dass er nur noch mit Halbgas fahren konnte. Damit war eine Verfolgung des ohnehin schnellen Porsche GT3 RS, der die Klasse anführte nicht mehr möglich. In der Tankpause wurden die Reste des Gaspedals entfernt, so dass Hans-Rolf wieder richtig gasgeben konnte. Sascha fightete unterdessen mit Niels Marnet und Andreas G. Pili im Audi 1.8T um den dritten Platz, der nach dem Ausfall von Johannes das realistische Tagesziel war. Kurz nach der Tankpause kam dann der nächste Rückschlag. "Als in der Fuchsröhre heftig gelb geschwenkt wurde ahnte ich schon Schlimmes und Eingangs Adenauer-Forst stand "der Blaue" dann auch," so Sascha. Was war geschehen? Im Linksknick Ausgangs Fuchsröhre rissen bei etwa 180 km/h die Haltepunkte des rechten Längslenkers aus der Bodengruppe, das Heck brach aus und Hans-Rolf wurde zum Passagier. Nach dem Einschlag hinten rechts und gut 150 Metern Leitplanke drehte sich der M3, eckte vorne links kurz an und blieb dann stehen. "Zum Glück sah ich Hans-Rolf im Vorbeifahren aussteigen, das hat mich dann gleich beruhigt," berichtete Sascha erleichtert. Er landete am Ende erneut auf dem zweiten Platz in der Klasse, was dann aber eher Nebensache war.
In der Jahresendabrechnung liegen Hans-Rolf (11. Platz) und Sascha (12. Platz) nun einträchtig beisammen, womit aber keiner wirklich zufrieden ist. Die Hauptsache ist aber, dass keinem was passiert ist und den E36 bekommen wir auch wieder hin! (was soll man im Winter sonst schon machen?)

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